Verein zur Förderung von Menschen in unterentwickelten Ländern und sozial schwachen Regionen

Über 20 Jahre ehrenamtliche Hilfe für Acari in Peru

Der Verein zur Förderung in unterentwickelten Ländern und sozial schwachen Regionen wurde im Oktober 2001 in Delbrück gegründet. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht der gemeinnützige Verein in der Förderung von Projekten in Peru. Der Andenstaat war von 1960 bis zu seinem Tod im Jahre 2003 die zweite Heimat von Pater Georg Meier. Zahlreiche Projekte hat der gebürtige Ostenländer in Peru auf den Weg gebracht. Damit das Lebenswerk des Herz-Jesu-Missionars auch nach seinem Tode Bestand hat wurde der Verein gegründet. Insbesondere Projekte, die der Hilfe zur Selbsthilfe dienen, will der Verein fördern. Ganz wichtig ist an dieser Stelle auch zu nennen dass der Verein zu 100% ehrenamtlich arbeitet und keinerlei Gelder in Verwaltung oder Ähnliches fließen.

Pater Georg Meier bemühte sich in Peru darum, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern. Seit 1993 arbeitete er in der Gemeinde Acari. Acari liegt knapp 600 km südlich der Hauptstadt Lima in einer Salpeterwüste. Die Gemeinde umfasst 10 000 Gläubige in 19 Dörfern.

Mit finanzieller Hilfe aus Deutschland, insbesondere aus dem Delbrücker Land, hat Pater Meier in Acari viel leisten können. Unter anderem hat er eine Pfarrschule mit 560 Schülern aufgebaut. Hier gehen 250 Mädchen und Jungen auf eine berufsausbildende Schule, wo sie neben dem normalen Schulstoff Kenntnisse in den praktischen Bereichen EDV, Elektro, Haus- und Landwirtschaft erwerben können. Dieser Schulzweig ist einmalig in Peru. Eine organisierte Berufsausbildung für junge Menschen kennt das bitterarme Land nicht. Das normale Los der Schülerinnen und Schüler ist die Arbeitslosigkeit nach Abschluss der Schule. Durch die Berufsausbildung ist es in den vergangenen Jahren gelungen, einen großen Teil der Schulabgänger in das Berufsleben zu integrieren. Unterhalten wird die Pfarrschule nahezu vollständig aus Spendenmitteln.

Pater Meier versuchte aber auch für Menschen in Not da zu sein. Wenn die Menschen keinen Ausweg mehr sahen, gingen sie zu Pater Georg. Auch heute ist die Tür des Pfarrhauses für Kranke und wirklich bedürftige Menschen immer offen.

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Pater Georg Meier
* 1932 in Ostenland
† 2003 in Lima (Peru)

Der liebe Verstorbene besuchte ab 1939 die Volksschule in Ostenland. 1943 wechselte er zum Gymnasium Theodorianum in Paderborn. Ab 1947 besuchte er die Kardinal-von-Galen-Schule in Hiltrup. Nach dem Abitur 1953 trat er in das Noviziat des Ordens der Hiltruper Missionare ein und legte am 14.05.1954 die feierliche Ordensprofess ab. Am 06.04.1959 empfing Pater Meier aus der Hand des Paderborner Weihbischofs Tuschen in Oeventrup bei Arnsberg die Hl. Priesterweihe.

Zur Missionsarbeit wurde er im Jahr darauf nach Peru berufen. 1986 kehrte er aus gesundheitlichen Gründen in das Delbrücker Land zurück und wurde Pfarrer in der Herz-Jesu-Pfarrgemeinde Lippling.

Die tiefen Wurzeln, die er in Peru geschlagen hatte, zogen ihn 1993 wieder in seine zweite Heimat. 36 Jahre seines Lebens wirkte er mit großem Einsatz in dem Andenstaat.

 

Ein persönliches Schreiben von Pater Georg Meier an die Gemeinde Ostenland  vom 28.10.2002

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Gern hätte ich Sie während meines Heimaturlaubs besucht, um Ihnen mein Anliegen persönlich vorzutragen. Das war mir leider nicht möglich, weil ich mehrere Wochen im Krankenhaus zugebracht habe, um meine Gesundheit wiederherzustellen. Das ist Gott sei Dank gelungen. Aber der Rückreisetermin nach Peru. der auf den 23. November festgelegt ist, rückt immer näher. So wird mir nicht mehr die Zeit bleiben, Sie persönlich zu besuchen.

Deshalb wende ich mich mit diesem Brief an Sie. In meiner Wirkungsstätte in Acari an der südpazifischen Küste Perus haben wir eine berufsbildende Schule in Trägerschaft der Pfarrei aufgebaut. In der Schule bereiten sich 560 Mädchen und Jungen auf ihren Lebensweg vor. In der Oberstufe erlernen die Jugendlichen einen handwerklich-technischen Beruf. Um insbesondere den Kindern aus armen Familien die Chance zum Schulbesuch zu geben, wird kein Schulgeld erhoben. 

Während der peruanische Staat die Lehrpersonen bezahlt, obliegt es unserer Pfarrgemeinde als Schulträger die Schulgebäude mit den Lehrwerkstätten und dem erforderlichen Lehrmaterial zu unterhalten. Dazu gehören nicht nur die sächlichen Kosten, wie Energie und dergleichen, sondern auch Fortbildungsveranstaltungen für das Lehrpersonal.

All dies kostet Geld und die Pfarrei Acari kann es aus eigener Kraft nicht aufbringen, wenngleich sich die Elternschaft mit besonderen Aktionen und Schulfesten emsig bemüht, ihren Teil beizusteuern. Die Ausbildung kostet pro Schüler und Jahr ca. 50 Euro. Die Vereinsmitglieder übernehmen so mit ihrem Jahresbeitrag eine Patenschaft für die Ausbildung eines Kindes in Peru. Etwa die Hälfte der aufzubringenden Gelder für den Unterhalt der Schule kommt auf diese Weise bereits zusammen. Die andere Hälfte fehlt noch.

Werden Sie doch Mitglied im Förderverein, um vorrangig den Unterhalt für die Schule in Acari sicherzustellen. Ich bin der festen Überzeugung, daß eine gute Ausbildung die beste und auf die Zukunft gerichtet, die wirksamste Möglichkeit ist, eine nachhaltige Entwicklungshilfe zu leisten. 

Nicht umsonst hat Jesus in der Bibel gesagt: „Wer ein Kind in meinem Namen aufnimmt und sich seiner wirklich annimmt, der nimmt mich auf." Ich erlaube es mir, anbei ein Faltblatt mit einer Beitrittserklärung beizufügen und bitte Sie im Namen der Kinder von Acari dem Verein beizutreten. Darum bitte ich Sie heute ganz herzlich.

Pater Georg Meier

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Berichte aus Peru

Wiederaufbau der Schule

Ende 2020 wird mit dem Wiederaufbau der Schule begonnen. In diesem Artikel finden Sie einen chronologischen Ablauf.

Brief zur aktuellen Situation

Pater Miguel schreibt zur aktuellen Situation an der Schule, zu Corona und dem Abriss eines Gebäudetraktes.

Abriss der beschädigten Gebäude

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Aktuelle Meldungen

Messdiener laufen für guten Zweck

Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion habe die Ostenländer Messdiener 1395 EUR gesammelt.

Einweihung Haus Joseph

Förderverein für Pater Meier präsentiert sich bei der Einweihung des Haus Joseph.

2.000 Euro für Selbsthilfeprojekte in Peru und Ruanda

Kolpingsfamilie Delbrück feiert Weltgebetstag und spendet Erlös der Waffelbackaktion

Spende

Wir freuen uns sehr über Ihre Spende. Nutzen Sie für eine Überweisung bitte folgende Bankverbindung der Stadtsparkasse Delbrück: 

Pater-Meier-Stiftung
IBAN: DE54472517400001006568
BIC: WELADED1DEL
Verwendungszweck: Spende Acari

Wenn Sie eine Spendenquittung benötigen nutzen Sie bitte das Kontaktformular, um uns Ihre Adresse mitzuteilen.

 

Aktueller Vorstand des Vereins

Vorsitzender:      Werner Peitz
Stellv. Vorsitzender:      Reinhard Schulte
Schriftführer:      Jens Fortmeier
Stellv. Schriftführer:      Matthias Strunz
Kassierer:      Reinhard Thiele
Stellv. Kassierer:      Ludger Mertens

 

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